Garten? Frühsport!

Weil ich nicht schlafen konnte, habe ich bereits heute früh um halb sechs Tomaten umgetopft. Uff!
Meine Zerrung motzte zwar zwischendrin gewaltig, aber die Tomaten MUSSTEN definitiv raus. Und ich natürlich auch.

Ich habe mal interessehalber in der Erde gewühlt, in der eigentlich meine Buschbohnen sein müssten. An einer klitzekleinen Stelle, die ich zuvor markiert hatte… Fehlanzeige. Nicht die Bohne, sozusagen. Das ist nicht verwunderlich, weil hier alle möglichen gefiederten und nichtgefiederten Tiere hausen. Wenn auch nicht alle unter unserem Dach…😉
Letztlich habe ich jetzt nochmal Bohnen in kleine Aussaattöpfchen gesteckt. Die ziehe ich jetzt im Haus vor. Das ist natürlich blöd, weil es so noch länger dauert. Nochmal die ganze Keimzeit abwarten… Aber so kann ich wenigstens sichergehen, dass kein Bösewicht rumgewühlt und geklaut hat.

Etwas Erfreuliches, wo ich gerade beim Thema Tiere bin: In unserer Scheune gibt es Nachwuchs bei den Schwalben. Bis jetzt habe ich sie nur gehört, aber vielleicht sehe ich sie demnächst ja noch.

Unfalls-Update

Juhu, der Stunt im Garten hat mir eine Zerrung beschert. Das hatte ich zwar vermutet, aber es wurde mir nun auch noch vom Arzt bestätigt. Links schonen wegen Zerrung, rechts sowieso schonen wegen Entzündung. Seit vorgestern habe ich reflexartig alles Mögliche mit links gemacht (wie immer in letzter Zeit). Resultat: Andauernd tierische Schmerzen und laute Flüche meinerseits. Also nix Garten, nix Türen öffnen mit der Hand, nix Autofahren, nix tragen (erst recht keinen fetten Kater!), eigentlich auch nix tippen. Mmmpf.
Aber ich wollte kurz darauf hinweisen, dass man hier jetzt Basilikum beim Wachsen zusehen kann. Updates gibt es mehr oder weniger täglich. Schnappschüsse aus dem Garten sind derzeit pausiert, ich habe momentan keine Kamerahand.

Umzug mit Unfall in meinem Garten

Nein, nicht die Karnevalsversion…😀 Ich habe ein paar Pflanzen umgestellt. Um genauer zu sein: Einen großen Kübel mit Paprikapflanzen und zwei große Kübel mit Tomatenpflanzen.
Sie sind von einem Südgiebel zum anderen gewandert (hier geht das ;-)), also einmal um das Haus herum. Am oberen Südgiebel gibt es quasi Pflanzenstau – da kriegen nicht alle die Maximalmenge an Sonne. Irgendwer steht immer irgendwie im Schatten des Hauses.
Außerdem ist der neue Platz sozusagen traditionelle Tomatenstelle: meine Uroma hatte da auch immer viel Erfolg mit ihren Tomaten. Kann man also mal ausprobieren. *g*

Den Transport der schweeeren Kübel habe ich mit einer Sackkarre gemacht. An sich relativ gelenkschonend, zumindest besser als Tragen oder Ziehen von Kübeln ohne Rollen. Bis zu dem Punkt, wo mir der Paprikakübel (ausgerechnet am Zielort) von der Sackkarre zu purzeln drohte. Ich habe mit der linken Hand (weil die rechte im Moment zu kaputt dafür ist) beherzt zugegriffen. Böser Fehler! Mein linkes Handgelenk knackte ganz laut, tat weh. Sofort alles stehen und liegen gelassen und ein Kühlpack drauf.
Jetzt sitze ich hier und kühle beide Handgelenke im Wechsel. Rechts tut sowieso weh, links ist es scheinbar nicht so schlimm wie befürchtet. Aber von solchen Heldentaten sollte ich mich mal ganz schnell verabschieden. Das war hirnrissig. *mit mir selbst schimpf*

Schnappschuss: Zuckererbse

Zuckererbse
Zuckererbsen in einem großen Mörtelkübel. Als Kräutersnack habe ich Gartenkresse dazugesät. (Ich habe Sämereieninventur gemacht – und von der Kresse hatte ich viel zu viele Tütchen.)

Schnappschuss: Senf

Senf
Definitiv ähnlicher Anblick wie bei der Kresse, aber das hier ist Senf. Schwarze und gelbe Senfkörner (Küchenqualität, u.a. aus dem Asia-Laden, Reste vom letzten Senfmachen) in einer flachen Schale mit Erde. Sehr lecker im Salat oder Sandwich!

Saatbänder selbst gemacht

Gestern Abend war bei mir Bastelstunde.😀

Saatbänder

In Anlehnung an eine Anleitung, die ich bei Instructables gesehen hatte, habe ich „Saatbänder“ gemacht.
Allerdings habe ich statt gekochtem Stärkekleber einen Rest Tapetenkleister mit Wasser und Lebensmittelfarbe in einem Gläschen zusammengeschüttelt. Der Kleister ist heute getrocknet, die Saatbänder wandern vielleicht heute noch teilweise in den Garten.

Mein Vorgehen:

  • Kleber anrühren: Etwas fest gewordener Tapetenkleister + Wasser + grüne Lebensmittelfarbe. (Der Stärkebrei aus der Instructables-Anleitung besteht aus Wasser und Speisestärke, aufgekocht zum Festwerden. Dazu optional Lebensmittelfarbe.) Die Lebensmittelfarbe hat den schönen Nebeneffekt, dass man sieht, wo überall schon Kleber ist.
  • Saatbänder zurechtschneiden: Küchenpapier in zwei Lagen falten (=doppelt nehmen), in Streifen oder Blöcke schneiden. Paarweise (2 Lagen = 1 Paar) zur Seite legen.
  • Zusammensetzen: mit einem Holzstäbchen o.ä. (im Original: Spritzflasche) Kleber auf eine Lage Küchenpapier, Saatgut in den Kleber legen (eher fallen lassen), passende Lage Küchenpapier darauf drücken.
  • Trocknen lassen: Nicht übereinander legen, sondern z.B. hochkant aufstellen.

Fertig.😉

Die Abstände zwischen den Kleberklecksen entsprechen den Angaben für das Saatgut. Ich habe im Moment Probleme mit kleinen Dingen – meien Finger wollen nicht so richtig. Und z.B. Möhrensamen sind ja sowieso schon eine Sache für sich. Mal sehen, wie gut die Saatbänder sind. An sich ist sowas ja ganz praktisch und günstiger als die im Laden.
Es empfiehlt sich, Kürzel oder Namen auf die Saatbänder zu schreiben oder sie (getrocknet) in beschrifteten Tüten aufzubewahren. Sonst sieht da alles gleich aus…

Schnappschuss: Erdbeerblüte

Erdbeere Elan
Eine meiner Erdbeeren (Elan) blüht.🙂